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TOP 10 Sehenswürdigkeiten aus Spanien

Die Alhambra

Die Alhambra zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Spanien und zieht Jahr für Jahr tausende Besucher in ihren Bann. Sie befindet sich oberhalb von Granada und kann als Stadtburg bzw. Sultanspalast bezeichnet werden. Seit 1984 wurde die Alhambra in die Liste der UNESCO geschützten Weltkulturerbeschätze aufgenommen und dies nicht ohne Grund. Die dicken Mauern der Alhambra können auf eine lange Geschichte zurück blicken. Bereits in vorrömischer Zeit wurden Siedlungen auf dem Berg (jedoch nicht in der Burg) errichtet. Die Burganlage selbst wurde schließlich von den Mauren erbaut und im 9. bzw. 12.Jahrhundert auch urkundlich erwähnt. Die damals noch als Festungsanlage gedachte Alhambra konnte ihre wichtige Stellung in mehreren Kriegen beweisen. Viele Herrscher nutzten die Alhambra zum Schutz, bis sie schließlich heute als Kulturdenkmal sehr reizvoll zu besichtigen ist. Der Gebäudekomplex Alhambra unterliegt einer, für das Mittelalter typischen, Bauweise, die eine so genannte Oberstadt und innerhalb dieser Oberstadt eine extra geschützte Zitadelle beheimatet. Der Löwenhof, das ist ein Springbrunnen mit Löwen aus Marmor, bildet den Mittelpunkt der heutigen Anlage. Der Palast von Karl V. befindet sich direkt am Myrtenhof des Nesridenpalastes. Allein der Innhof hat einen Durchmesser von faszinierenden 31 Metern. Die Alcazaba ist ein ebenfalls wichtiger Bestandteil der Alhambra Anlage. Es ist ratsam Eintrittskarten für die Alhambra zu reservieren, da pro Tag nur 8000 Menschen Einlass finden und die Nachfrage an manchen Tagen deutlich höher ist. Die Gärten vor der Alhambra, die parkähnlich angelegt sind und auch Wasserfälle beheimaten, können ohne Eintrittskarten besichtigt werden.

Die Mezquita Catedrál

Die Mezquita Catedrál ist der Höhepunkt einer jeden Reise in Cordoba. Sie ist die römisch-katholische Kirche der Stadt und eine Besichtigung der Kathedrale ist sehr zu empfehlen. Dabei sind vor allem die Geschichte und die Architektur der Mezquita Catedrál einzigartig. Während der Zeit der Mauren in Spanien war die Mezquita, wie sie von den Einheimischen kurz genannt wird, die Hauptmoschee. Im Jahre 784 wurde der Bau der Moschee begonnen und 987 zunächst fertiggestellt. Der Ruf dieses prächtigen Baus eilte in alle Welt, sodass Cordoba sehr oft erobert wurde. Veränderungen der Architektur waren die Folge. Heute zählt die Mezquita Catedrál zu den bedeuternsten Kirchen der Welt und mit einer Fläche von 23000 qm² ist sie der drittgrößte Moscheebau der Welt. Die Besichtigung der Kathedrale ist bei Touristen sehr beliebt, vor allem der hufeisenförmig angelegte Beetsaal zieht Gäste aus aller Welt in den Bann. 856 imposante Säulen befinden sich im Inneren der Kirche, die aus beeindruckendem Kalkstein und roten Ziegelsteinen gefertigt wurden. Das Licht und Schattenspiel das daraus resultiert ist wirklich einzigartig. In der Mitte der Kirche befindet sich ein riesiges Kirchenschiff mit Elementen aus der Renaissance. Rund um die Mezquita Catedrál befinden sich zahlreiche Souvenirstände.

Pyramiden von Güímar

Bei den Pyramiden von Güímar handelt es sich um sechs rechteckige, langgestreckte und pyramidenförmige Terrassen. Sie wurden ohne Mörtel aus geschichteten Lavasteinen errichtet. Erbaut wurden die Pyramiden im 19. Jahrhundert. Dies belegen archäologische Ausgrabungen. Zu welchem Zweck sie allerdings erbaut wurden ist bis heute nicht ganz klar. Einige Forscher und andere Spezalisten sind der Meinung, dass sie höchstwahrscheinlich der Sonnenanbetung dienten. Hierfür gibt es jedoch keine konkreten Beweise. Desweitern ist zu erwähnen, das diese Art von Pyramiden auch in Mesopotamien, Sizilien, Sardinien, Ägypten und Südamerika entdeckt wurden. Bei den Grabungen rund um die Pyramiden, wurden auch verschiedenste Gebrauchsgegenstände, Malereien, Statuen und Werkzeuge gefunden. Diese Funden sind seit 1998 im 65.000 Quadratmeter umfassenden Ethnografischen Park und Museum der Pyramiden von Güímar zu bewundern. Im Informationszentrum des Parks kann sich der Besucher mit den Forschungen des norwegischen Anthropologen Thor Heyerdahl vertraut machen. Der 2002 verstorbene Forscher vertrat die Hypothese, das die kanarischen Pyramiden etwas mit der transatlantischen Verbindung zwischen Ägypten und Mittelamerika zu tun hätten. Diese Hypothese konnte allerdings nicht bewiesen werden.

Höhle von Altamira

Die für ihre steinzeitlichen Malereien weltweit bekannte Altamirahöhle befindet sich zwei Kilometer entfernt von der Stadt Santillana del Mar in Kantabrien. Sie wurde ab ca. 16.000 v. Chr. genutzt, bis sie schließlich etwa 11.000 v. Chr. einstürzte, was eine weitere Nutzung unmöglich machte. Die Höhle weist bei einer unregelmäßigen Form eine Größe von ca. 5500 Quadratmetern auf. Die Länge beträgt etwa 270 Meter, bei einer Höhe von zwei bis sechs Metern. Neben der von außen beleuchteten Vorhalle unterteilt sich die Höhle von Altamira zudem in eine Galerie und einen Seitenraum. Sie wurde im Jahre 1868 zufällig entdeckt. Bei sich anschließenden Ausgrabungen blieben die Höhlenmalereien jedoch für elf Jahre zunächst verborgen. Nach Entdeckung der Malereien wurden diese allerdings als Betrug abgetan und erst im Jahre 1902 als prähistorischer Fund wissenschaftlich anerkannt. Die Höhle enthält etwa 930 Bilder, die zumeist in der Eiszeit lebende Tiere (Bisons, Wildschweine, Hirschkühe und ein Pferd) in verschiedenen Größen und Haltungen darstellen. Die größte Abbildung ist eine 2,25 Meter große Hirschkuh. Auch einige abstrakte Zeichen konnten entdeckt werden. Die Bilder wurden mit braunen, gelblichen und roten Ockerfarben, Kohleschwarz und schwarzer Manganerde gemalt und weisen unterschiedliche Techniken auf. Aufgrund von Schäden, die durch die warme Atemluft von Besuchern entstanden, ist die Höhle seit 1979 nicht mehr für die Allgemeinheit zugänglich. Um jedoch dem Interesse der Öffentlichkeit gerecht zu werden, wurde die Höhle exakt vermessen und originalgetreu nachgebildet. Der Nachbau befindet sich etwa 500 Meter von der historischen Höhle von Altamira, die 1985 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde, entfernt.

Barri Gòtic

Das Wohnviertel Barri Gòtic gehört zum alten Stadtkern von Barcelona und liegt an der Nordostseite der Ramblas, der Haupteinkaufsstraße der Stadt. Auf diesem Areal begann die Geschichte der Stadt vor rund 2000 Jahren, damals noch als römische Siedlung unter dem Namen Barcino. Am heutigen Plaça de Sant Jaume war damals das römische Forum zu finden. Viele der bis heute erhaltenen Häuser wurden im 14. und 15. Jahrhundert erbaut, als die Stadt als Metropole am Mittelmeer ihre Blütezeit erlebte. Der Name entstand aufgrund des gotischen Baustils vieler Gebäude in diesem Viertel. Rund um eine Kathedrale gruppieren sich hier geschichtsträchtige Gebäude und zahlreiche kleine Plätze. In den engen Gassen des Barri Gòtic findet sich eine große Anzahl kleiner und oft sehr spezialisierter Geschäfte. In den 1920er Jahren wurde das gesamte Viertel grundlegend saniert, heute bildet es gemeinsam mit den Stadtteilen El Born und Raval die Altstadt von Barcelona. Neben dem Ajuntament de Barcelona, dem Rathaus, sowie dem Palau de la Generalitat, dem Sitz der Regierung der Region Katalonien, findet man im Barri Gòtic auch zahlreiche kleine Museen.

Montserrat (Kloster)

Das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat liegt im Nordwesten von Barcelona, rund 40 Kilometer entfernt. Es ist vor allem für die Mariendarstellung "Unsere Liebe Frau von Montserrat" bekannt, die dort seit dem 12. Jahrhundert aufbewahrt wird. Darüber hinaus ist es als wichtiges Zentrum der katalanischen Kultur ein wichtiges Symbol. Nach der Zerstörung durch französische Truppen im Jahr 1811 wurde es daher wieder aufgebaut und umfassend erneuert. Von Barcelona und Manresa aus kann man mit stündlich verkehrenden Zügen die Talstation der zum Kloster führenden Seilbahn erreichen. Allerdings kann man sich von hier aus auch auf den traditionellen Pilgerpfad begeben, auf dem man zu Fuß knapp unter zwei Stunden unterwegs ist. Neben dem Kloster bietet die Gegend um Montserrat Gelegenheit für viele weitere Aktivitäten. Das Museum mit Kulturschätzen des Klosters, zahlreiche durch die Umgebung führende Wanderwege oder Likörproben sind nur einige Beispiele. Auch Unterkünfte finden Touristen in und um Montserrat einfach. In einem historischen Gebäude direkt neben dem eigentlichen Kloster befindet sich beispielsweise ein Hotel, daneben kann man kleine Apartments im Kloster selbst buchen. Diese sind ehemalige Zellen, in denen Pilgerer untergebracht wurden. Natürlich sind die Apartments eine modernisierte Variante, aber die ruhige und friedliche Atmosphäre ist nach wie vor unvergleichlich.

Sagrada Familia in Barcelona

Sagrada Familia Der Temple Expiatori de la Sagrada Família, in der Regel nur als Sagrada Família bezeichnet, ist vielleicht das bekannteste Wahrzeichen von Barcelona. Die katholische Basilika wurde vom katalonischen Architekten Antoni Gaudí entworfen, der auch für den bekannten Park Güell verantwortlich war. Der Bau der Sagrada Família begann im Jahr 1882 und ist bis heute unvollendet. Sie liegt im Norden der Altstadt and der Carrer de Mallorca und ist vor allem für ihre Fassaden berühmt, in denen man zahlreiche biblische Geschichten und andere versteckte Botschaften finden kann. Die Sagrada Família ist der am meisten besuchte Ort in Spanien. Vor allem am späten Vormittag können sich lange Schlangen an den Kassen und Fahrstühlen bilden. Allerdings muss man nicht per Fahrstuhl die Türme hinauf fahren, dorthin gelangt man auch über die beeindruckenden Wendeltreppen. Besichtigen kann man die Sagrada Família während des ganzen Jahres. Sie ist täglich ab 9 Uhr geöffnet, von Oktober bis März bis 18, in den übrigen Monaten bis 20 Uhr. Neben der Basilika selbst lohnt sich auch ein Besuch der verschiedenen festen und wechselnden Ausstellungen, die hier zu finden sind.

Kathedrale von Santiago de Compostela

Den Jakobsweg krönt in Santiago de Compostella die gleichnamige Kathedrale. Glaubt man der Legende, so steht sie über den sterblichen Überresten des Apostels Jakobus, der in Jerusalem sein Leben verlor und von seinen Jüngern per Schiff nach Galicien gebracht wurde. Und obwohl diese Version umstritten ist, hindert es weder tausende Pilger noch Gläubige jährlich daran, hierher zu kommen und ihre Messen zu feiern. Mit dem Bau der Kathedrale wurde bereits 1077 begonnen. Durch die Mauren und Bauernaufstände wurde sie teilweise beschädigt, wieder aufgebaut und erweitert und weist nun neben einem romanischen Südportal ein barockes Westportal, gotische Kreuzgäng und eine Nordfassade im Stil des Klassizismus auf. Als Meisterwerk der Architektur gilt die aus dem Jahr 1188 stammende Eingangshalle Portico de la Gloria des Baumeisters Mateo. Sie ist nach Meinung vieler Experten bezeugtes Evangelium. Über dem Grab des Jakobus befindet sich ein Hauptalter, überdacht von einem goldenen Baldachin. Mit ein bisschen Glück darf der Besucher Zeuge eines ganz besonderen Spektakels sein, dann nämlich, wenn der riesige Weihrauchkessel durch das Kreuzschiff geschwenkt wird. Acht ausgewachsene Männer sind nötig, um das überdimensionale, an Seilen hängende Gefäß zu bewegen. Übrigens dienten diese Mengen an Weihrauch ursprünglich dazu, den Geruch der vielen Pilger zu überdecken.

Palacio Real

Das Madrider Staatsschloss Palacio Real im Zentrum der spanischen Hauptstadt wurde durch den König Phillip V. in Auftrag gegeben, der sich ähnlich wie andere europäische Herrscher einen barocken Prunkbau wünschte. So wurde auf dem Gelände des ehemaligen maurischen Burgschlosses, das bei einem Brand 1734 zerstört wurde, ein Bau errichtet, der in Europa seinesgleichen sucht. Das ernste und monumentale Ensemble besticht vor allem durch seine architektonische Schönheit und schlichte Harmonie. Dem aufmerksamen Betrachter der hochbarocken Fassade werden überraschende Details auffallen, so zum Beispiel auf der oberen Balustrade die Figuren der alten Inka- und Aztekenherrscher zwischen den Statuen spanischer Könige. Das Innere des Königspalastes weist in den Räumen erlesene Dekorationen auf, die dem Geschmack der jeweiligen Herrscher geschuldet sind. So findet man die unterschiedlichsten Stile vom Barock bis zum Klassizismus vor. Selbst alte maurische Traditionen wurden aufgegriffen. Der Königspalast ist zwar offizieller Sitz der spanischen Königsfamilie, wird von ihr aber nicht mehr bewohnt und nur noch zu Repräsentationszwecken oder Staatsempfängen genutzt. Er trägt teilweise musealen Charakter und ist der Öffentlich zugänglich. Zahlreiche Gemälde der großen Meister, eine der größten Waffensammlungen der Welt, das eindrucksvolle Treppenhaus, Spiegelgalerie, Schlosskapelle und ein bewundernswerter Schlossgarten haben das Schloss zu einem Touristenmagneten gemacht, in dem ein Stück spanischer Geschichte zu entdecken ist.

Das Rathaus von Pamplona

Das Rathaus von Pamplona befindet sich auf dem Plaza Consistorial, dem Mittelpunkt der Altstadt. Architektonische Stilrichtung des Rathauses ist die Zeit des Barocks, zeigt aber auch teilweise Anlehnung an die Klassik. Jedes Jahr am 6. Juli wird mit dem Abschuss einer Feuerwerksrakete das berühmte Stadtfest von Pamlona eröffnet. Das Gebäude hat ein bewegendes Leben hinter sich, nach zweimaligem Abriss baute man es 1951 wieder vollständig auf. Der einzige Teil der unberührt blieb ist die von Ordensbruder Jose Zay y Lorda entworfene Fassade. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den verschiedensten Elemente an der Rathausfassade schenken. Dort findet man die Wappen von Pamplona und Navarra. Man erspäht Säulen im korinthischen, dorischen und ionischen Stil, aber auch eine Herkules-Statue kann man hier bewundern. Im Innenteil des Rathauses ist u.a. das Bürgermeisteramt angesiedelt. Im Plenarsaal, einem weiteren Raum im Inneren des Rathauses, werden in regelmäßigen Abständen Sitzungen des Stadtrates abgehalten. Das Stierrennen vom Pamplona führt direkt am Rathaus vorbei.